Als ASAP Institut für nachhaltige und klimagerechte Architektur mit Sitz in Würzburg planen und begleiten wir seit Mitte 2023 Bauprojekte, die ökologisches Verantwortungsbewusstsein, innovative Technik und architektonische Qualität vereinen.
Unser interdisziplinäres Team – bestehend aus Architektur, Bauphysik und Statik – entwickelt zukunftsfähige Lösungen für Sanierungen, Erweiterungen und sinnvollen Neubauten unterschiedlichster Nutzung. Wir betreuen alle am Bau notwendigen Leistungsphasen und bieten durch die interne Projektentwicklung und -steuerung auch Leistungen rund um eine Projektinitiierung an - das alles aus einer Hand.
Wir alle wissen, dass die Baubranche einen großen Einfluss auf das Klima hat - hoher Ressourcenverbrauch, enormer Energiebedarf bei der Errichtung und während des Betriebs, um nur einige zu nennen. Eine Vielzahl an aktuellen Bauweisen und Architekturen sind im Kontext des Klimawandels nicht mehr zeitgemäß.
Mit einem direkten Bezug zur Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen möchten wir unsere Projekte mit einem forschenden Planungsansatz angehen. Im Allgemeinen geht es auch darum, fast vergessene Baustoffe und Konstruktionen, sowie Raumkonzepte neu zu entdecken – und sie in wirtschaftlich tragfähige Lösungen für die heutige Zeit zu überführen. Neben der Minimierung des ökologischen Fußabdrucks und der damit einhergehenden Verbesserung der Raumqualität liegt der Fokus auf Flexibilität – und damit auf Langlebigkeit und Kreislauffähigkeit als wirtschaftlich nachhaltigem Prinzip.
In der Baubranche muss sich etwas ändern – und das, wie unser Name schon sagt, „as soon as possible.“ Die Nominierung für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2025 in der Kategorie Architektur sowie mehrere Auszeichnungen bei bundesweiten Wettbewerben bestärken uns darin, diesen Weg konsequent weiterzugehen.
„Nachhaltiges Bauen ist längst kein Trend mehr - sondern eine dringliche Notwendigkeit.“
Wohnungsbau
Der Wohnungsbau steht vor großen Herausforderungen: steigende Baukosten, Flächenknappheit und die Klimakrise erfordern ein radikales Umdenken. Wir von ASAP setzen auf zukunftsfähige Lösungen. Unser Ziel ist es, ressourcenschonend zu bauen – mit nachwachsenden Materialien, zirkulären Konzepten und sozial gerechter Raumverteilung. Wir forschen an innovativen Bauweisen, fördern Wissenstransfer und begleiten Projekte, die Nachhaltigkeit und Lebensqualität vereinen. Der Wohnraum der Zukunft muss klimaneutral, anpassungsfähig und wirtschaftlich tragfähig sein. Wir beschäftigen uns neben der Sanierung und Revitalisierung von Bestandsbauten, über die Umnutzung von Immobilien, bis hin zum sinnvollen Neubau. Das innovative Wohnungsbauprojekt Paul & Rosa in Schweinfurt steht exemplarisch für unsere Haltung: Es vereint ökologische, ökonomische und vor allem soziale Aspekte der Nachhaltigkeit.
Forschung
Der forschende Ansatz ist integraler Bestandteil unserer Arbeitsweise - das Planen und Bauen wird dadurch als offener Lernprozess Aller am Projekt beteiligten verstanden. Im Zentrum steht die Frage, wie Architektur systemisch zur Lösung gesellschaftlicher Probleme (Klimakrise, Wohnungsnot, Leerstand,...) beitragen kann. Nicht jedes Projekt muss dabei als Testfeld dienen. Es fließen jedoch die Erkenntnisse aus Materialien, Bauweisen und Bauablauf systematisch in neue Projekte ein - als lernende Praxis im realen Maßstab.
Forschung bedeutet für uns, Wissen zugänglich zu machen – durch Formate wie den „Tag des offenen Reallabors 2025“ und unsere Lehrtätigkeit an der THWS. Auf diese Weise wird Architektur zum Impulsgeber für Dialog und gesellschaftliche Reflexion
Gewerbe- /Lehrbauten
Mit Projekten wie „Verschnitt – einer Lehrhalle für Nachhaltigkeit“ zeigen wir, wie Gewerbe- und Bildungsbauten funktional, ressourcenschonend und zukunftsfähig geplant werden können. Funktionalität bedeutet für uns nicht starre Zweckgebundenheit, sondern räumliche Flexibilität und langfristige Nutzbarkeit. Der Entwurf kombiniert Materialien aus dem Rückbau, modulare Strukturen und eine offene Grundrissorganisation. So entstehen Gebäude, die sich verändernden Anforderungen anpassen lassen – sei es in der Nutzung, der Größe oder den technischen Anforderungen. Diese Adaptierbarkeit ermöglicht eine wirtschaftlich skalierbare Planung und reduziert langfristig den Ressourcenverbrauch. Unser Ansatz zeigt: Nachhaltigkeit und Funktionalität schließen sich im Gewerbebau nicht aus, sondern bedingen einander.
Innovative Architektur
Für uns bedeutet Innovation im Bauwesen nicht technologische Spielerei, sondern ein vorausschauendes und verantwortungsbewusstes Weiterdenken von Architektur. In unseren Projekten verbinden wir ökologische und soziale Anforderungen mit gestalterischem Anspruch und technischer Angemessenheit. Wir setzen auf regionale Materialien, kreislaufgerechte Konstruktionen und einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck. Jeder Entwurf ist dabei auch ein Experiment: Mit Urban Mining, Low-Tech-Strategien oder gemeinschaftsbasierten Planungsprozessen erproben wir neue Wege für eine nachhaltige Baukultur. Innovation verstehen wir als Prozess – als Mittel, um Architektur zukunftsfähig, klimagerecht und im Sinne des Gemeinwohls weiterzuentwickeln.
Soziales
Soziale Nachhaltigkeit ist für uns ebenso zentral wie die ökologischen oder ökonomischen Aspekte im Bauen. Wir planen für (und mit) Menschen. Architektur soll Gemeinschaft ermöglichen, Teilhabe fördern und soziale Gerechtigkeit unterstützen. Um auf gesellschaftliche Herausforderungen reagieren zu können, bedarf es generationenübergreifende und inklusive Konzepte - die in allen Lebensphasen und Umständen funktionieren
Architektur wird so zum sozialen Medium, das Vertrauen schafft, Verantwortung teilt und gesellschaftlichen Wandel begleitet. Im Auftrag der Mainfränkischen Werkstätten entwickeln wir eine inklusive Arbeitsstätte, die über die sozialen Ziele hinaus geht und ein therapeutisches Angebot für Menschen mit Beeinträchtigungen bietet.
Wettbewerbe / Machbarkeitsstudien
In Wettbewerben setzen wir die Grundlage für innovatives, verantwortungsbewusstes Bauen. Um das Morgen, schon heute planen zu können, bedarf es belastbare und zukunftsweisende Konzepte. Unsere Ideen und Lösungsansätze auf die planerischen Fragen formen sich dabei aus dem Kontext, dem vorhandenen Potenzial und dem Ziel einen Mehrwert zu schaffen. Beim Wettbewerb mit anschließendem VgV-Verfahren „Quartier Treibhaus Münnerstadt“ überzeugte unser Entwurf durch die Verbindung von klarer Bebauungsstruktur, einem ganzheitlichen Quartierskonzept und präziser Ausarbeitung.
Wir sehen Wettbewerbe als Qualitätssicherung im Städtebau, der Architektur und im Sinne einer nachhaltigen und resilienten Baukultur.